↓ So. 28. September 2025 · 15:00 ↓
Die südkoreanische Künstlerin Eunjeong Kim ist von Mai bis Ende Oktober als Stipendiatin in Schwalenberg. Ihre Werke erschaffen neue Welten an der Schnittstelle von analoger Malerei und digitaler AR und VR-Technik. Am 27. Juli von 13 bis 18 Uhr lädt sie in ihr Atelier ein.
Wenn man im Atelier von Eunjeong Kim ist, fallen zunächst die bunten, oft großformatigen abstrakten Werke auf, die oftmals glatte, bonbonfarbene Objekte und Formen zeigen. Überraschend wird es, wenn die Künstlerin einem den erweiterten Zugang zu ihrer Kunst zeigt.
Eunjeong Kims Werke leben von einer faszinierenden Verbindung von analoger Malerei und digitaler Kunst wie VR (virtual reality) und AR (augmented reality). In ihren Werken erforscht sie die räumliche Wahrnehmung und die Immersivität von Bildräumen. Sie hinterfragt die Grenzen zwischen digitalen und analogen Medien und überträgt digitale Effekte in die materielle Welt der Malerei.
Dafür erweitert sie ihre oft großformatigen, farbstarken, abstrakten Gemälde in virtuelle, dreidimensionale Welten, lässt ihre gemalten Bildobjekte schweben und erzeugt Räume, die in der Realität nicht existieren könnten.


