Die Schwalenberg-Suite

Welt im Dorf – Dorf in der Welt

In den vergangenen Monaten haben die beteiligten Musiker Ideen gesammelt, musikalisches Material gesichtet, Kompositionen entwickelt und erste dramaturgische Überlegungen angestellt. Inzwischen steht fest, dass die entstehende Suite aus fünf miteinander verbundenen Sätzen bestehen wird, die gemeinsam eine Geschichte erzählen.

Diese Geschichte ist jedoch keine Chronik Schwalenbergs und keine musikalische Auftragsarbeit über einen Ort. Sie entsteht aus den Erfahrungen, Gedanken und Perspektiven der fünf beteiligten Musiker. Neue Kompositionen treffen dabei auf bereits vorhandene Werke, die im neuen Zusammenhang Teil einer größeren Erzählung werden.

Am kommenden Wochenende treffen sich Theo de Jong und Sebastian Netta in Schwalenberg, um die dramaturgische Struktur weiterzuentwickeln und das Libretto der Suite voranzubringen. Die grundlegende Inspirations- und Recherchephase ist weitgehend abgeschlossen. Nun beginnt die eigentliche künstlerische Verdichtung.

Gleichzeitig steht das Projekt an einem interessanten Punkt. Die Musiker haben ihre Arbeit aufgenommen und die Grundlagen geschaffen. Nun stellt sich die Frage, welche Resonanz die Idee vor Ort findet. Denn Welt im Dorf – Dorf in der Welt versteht sich nicht als Gastspiel, das unabhängig von seinem Umfeld entsteht. Die Idee lebt von Begegnung, Interesse und dem Wunsch, über die Grenzen des eigenen Ortes hinauszublicken.

Welche Rolle Schwalenberg dabei spielen wird, entscheidet sich nicht allein in Probenräumen und Konzerten. Sie entscheidet sich auch durch die Menschen, Vereine und Institutionen, die dem Projekt ihre Aufmerksamkeit schenken und ihm eine eigene Stimme verleihen.

Die Musik entsteht aus den Erfahrungen der Künstler. Der Geist des Projekts entsteht aus der Verbindung zwischen Künstlern, Ort und Öffentlichkeit.

Die kommenden Monate werden zeigen, welche Geschichten daraus erwachsen.

Schwalenberger Ausrufer

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